Best of Beckmann

Posted on August 3, 2010
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Jawoll! Endlich! Das Nachtformat von Dingen, die kein Mensch sehen will! Best of Beckmann - Worst of TV - thank you - good night!

Braun entfernt Haare so fein wie ein Sandkorn!

Posted on July 27, 2010
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Braun ist in diesem Falle ein Epiliergerät namens “Silk-epil 7″, um den Werbetreibenden wenigstens den Erfolg beschert zu haben, dass über Ihr Produkt auch gesprochen wird. Noch mehr zu sprechen wird aber sein über diesen Quantensprung des Marketinggedanken -Erklär-es-wie-man-es-einem-Kind-erklärt- der in dem “Gehirn” der Praktikantin dieses Werbespots stattfand. Quantensprung in diesem Falle als wortwörtlich kleinst-vorstellbare Bewegung.

Dass durch die “Close-Grip Technologie” die Haare besonders effektiv entfernt werden sollen und die Beine bis zu vier Wochen seidig glatt bleiben, dass er trocken aber auch sicher unter Wasser angewendet werden kann, dass laut einem Gefälligkeitsgutachten der Universitätsklinik Mainz “das Zupfempfinden deutlich reduziert und eine besonders hautschonende Epilation  ermöglicht” (Wozu sind Universitätskliniken noch gleich da? Mutmaßlich angehende Ärzte in Bestechlichkeit ausbilden, für den späteren Besuch des Pharmareferenten?) wird, verblasst aber ganz klar hinter der Tatsache, dass Haare dünner sind als Sandkörner. Um es zu präzisieren sind Sandkörner 0,063 bis 2 mm stark. Der Sand(fach)mann unterscheidet hier zwischen Feinkies (Korngröße 2 bis 6,3 mm) und dem Schluff (Korngröße 0,002 bis 0,063 mm) . Haare hingegen sind je nach Körperregion zwischen  0,04 mm (Vellushaare) und 0,12 mm (Terminalhaare) dick. Wenn mir jemals ein 2 mm dickes Haar aus dem Bein wächst, werde ich es auf keinen Fall herausepilieren, weil ich Angst habe danach zu verbluten…

Braun entfernt Haare so fein wie Schluff, müsste es also korrekt heissen, hätte aber unweigerlich dazu geführt, dass die geneigte Hausfrau mit Hang zur elektronischen Selbstverstümmelung ihrer Beine im Regal am Silk-a-peal vorbeigegriffen hätte, oder wie das DIng heisst, das Sandkörner ausreissen kann…

Aber TV-Zuschauer sind ja doof, die fressen ja jeden Quatsch, den man ihnen vorsetzt.

Solitary

Posted on July 24, 2010
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Beim Posten über dieses neue Machwerk von nun endgültig durchgeknallten Fernsehmachern stellt sich gleich ein neues Problem. In was ordne ich denn diese Sendung ein? “Verstoß gegen die Menschenrechte” gilt für das gesamte Fernseheprogramm, die Rubrik “Vollidioten in Einzelhaft” ist zu speziell, also nennen wir es mal “Unterhaltung”.

9 Prominente werden in gefühlte 3×3 Meter Kammern eingesperrt. Also Prominente im Sinne von diese Menschen waren schon einmal wegen irgendetwas im Fernsehen. Das könnte also auch meine Nachbarin sein, als sie in einem Interview gesagt hat: “Ich verstehe die Tat auch nicht, er war so ein ruhiger netter Nachbar, er hat auch immer gegrüßt.” Manche sind sogar so prominent, dass sie es nicht nötig haben, übrhaupt schonmal im Fernsehen wahrgenommen worden zu sein. Trifft hier eigentlich auf alle zu. Ich bitte Euch, Pro7?! Mr. Germany, aka Mr. Stuttgart aka Mr. baden Würtemberg? Einen Profiwrestler names “Murat”? Eine Casting Tunte und ein Rock-”Star” aus einer ebensolchen Pseudopromi-inkubationssendung…

Also gut, die B-Promi Garde hat also schon durchschaut, dass dieses Format ein Rohrkrepierer ist, also müssen die Leute aus der Fraktion J- bis O-Promis ran. Also, diese Menschen kommen also in Einzehaft. Da das ungefähr so langweilig ist, wie nur irgendetwas - schließlich brauchen viele Justizangestellte psychologische Betreuung wegen Suizidgefahr - werden die Insassen von Solitary von einer enervierenden “Computerstimme” drangsaliert. Die Computerstimme “Alice” hat natürlich nichts, aber so rein gar nichts mit einem Computer zu tun, aber die Teilnehmer sind, ausserdem sie so unbekannt sind auch noch ausnehmend doof. Sie interagieren auch noch mit diesem Humbug.

Alice hat die unangenehme Angewohnheit alle mit “Meine Gäste!…” anzusprechen. Das geht einem spätestens nach 5 Minuten auf den Sack und bringt eine Weichflöte namens Benni schon nach gefühlten 10 Sekunden zum aufgeben. Ich möchte mich anschließen und auf den roten Knopf drücken. Dieser bewirkt bei mir zwar nicht, dass ich aus der Kammer geworfen werde, sondern das mein Fernseher ausgeht…

Es beginnt also mit eine lockeren Aufwärmtraining, Spagat und Liegestütze - dann kommt eine lustige Runde Schlafentzug mit Rechenaufgaben. David Hsselhoff wird zum Terrororgan. Sehr lustig. Ich werde jetzt tatsächlich den roten Knopf bedienen, bevor es zum großen Waterboardingfinale und zum Elektroschockendspiel kommt. Herr Gott! Was für ein Riesenhaufen gequirlte Rhinozerosscheiße!!! Sperrt den Autor, Erfinder, das Kamerateam und alle die irgendetwas mit der Sendung zu tun haben, meinetwegen auch den Caterer, in Einzelhaft und foltert sie dort zu Tode, aber bitte ohne Kamera…

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